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1962 nimmt Beuys durch Nam June Paik und George Maciunas in Düsseldorf erste Kontakte mit der internationalen Strömung Fluxus auf. Er schliesst sich dieser Bewegung aber nicht an, um sich an eine zeitbestimmte Kunstrichtung anzupassen, sondern er sieht es als Chance, völlig andere Mittel für sich zu entdecken und mit persönlichen Ideen vor eine breite Öffentlichkeit zu treten. Fluxus führt für ihn zu einem grösseren Mass an persönlicher Klarheit, Verständnis und Intensität. Er beabsichtigt zwar die Konfrontation mit der jeweils anderen Meinung, doch will er keine Provokation um nur zu provozieren, sondern um neue Konzepte aufzuzeigen.
(aus: Referat Eva Wanner zum Seminar Beuys I, WS 1996/97, Universität Stuttgart, Institut für Darstellen und Gestalten, Lehrstuhl 2 Prof. Herbert Traub)
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